Florian Swyter

Florian Swyter mit Zeitung
Florian Swyter auf Sofa

Kandidatensteckbrief

  • Zu Hause in Berlin-Weißensee
  • Verheiratet, 2 Kinder (6 und 10 Jahre)
  • 1969 geboren in Darmstadt
  • 1990-1992 Ausbildung zum Bankkaufmann in Darmstadt
  • 1993-1998 Jurastudium in Frankfurt am Main
  • 1998-2000 Referendariat in Frankfurt an der Oder
  • 2001-2005 Tätigkeit in Personalberatung und einem Versicherungskonzern
  • Seit 2005 bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) als Referent für Rentenpolitik und Betriebliche Altersvorsorge

Politisches

  • 1989 Eintritt in die FDP und bei den Jungen Liberalen (Julis) Darmstadt
  • Juli-Kreisvorsitzender in Darmstadt sowie Vorstandsmitglied im FDP-Kreisverband Darmstadt
  • Seit 1998 Mitglied in der FDP Berlin/Prenzlauer Berg
  • 2007-2014 Schatzmeister, danach Beisitzer im Ortsverband
  • 2012-2015 Sprecher des Bezirksausschusses
  • Seit 2015 Bezirksschatzmeister
  • Seit Februar 2016 Spitzenkandidat der FDP-Bezirksliste Pankow für das Abgeordnetenhaus (AGH)

Persönliches

Ich lebe mit meiner Familie in Berlin-Weißensee und fühle mich dort zu Hause. Meine Familie, das ist meine Frau Birgit, gebürtige Berlinerin aus Prenzlauer Berg, und meine beiden Kinder (6 und 10 Jahre), ebenfalls echte Berliner. Geboren und aufgewachsen bin ich in Darmstadt. Neben meiner Leidenschaft für Politik lese ich gerne (vor allem Zeitungen, Sachbücher und Biografien, manchmal sogar Romane), reise (kinderbedingt derzeit nicht ganz so weit) und treibe gelegentlich Sport (meine Betonung liegt hier auf „gelegentlich“).

Berufliches

Nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann habe ich in Frankfurt am Main Jura studiert. Das Referendariat habe ich im anderen Frankfurt, dem an der Oder, gemacht und bin 1998 nach Berlin-Prenzlauer Berg gezogen. Nach meinem 2. Staatsexamen war ich bei einem Versicherungskonzern tätig, bevor ich 2005 als Volljurist zum Arbeitgeberverband BDA wechselte. Hier befasse ich mich seit 11 Jahren intensiv vor allem mit der Rentenpolitik, der betrieblichen Altersvorsorge und auch dem Tarifrecht. Neben der Beratung von Mitgliedsverbänden und Unternehmen begleite ich vor allem gesetzliche Vorhaben im Bereich Alterssicherung und vertrete dort branchenübergreifend die wirtschaftlichen Interessen.

Parteiliches

In die FDP eingetreten bin ich 1989. Seitdem war ich immer ehrenamtlich aktiv, zuerst bei den Jungen Liberalen und im FDP-Kreisverband Darmstadt. Auch nach meinem Umzug nach Berlin 1998 habe ich mich in den verschiedensten Ämtern in den Ortsverband Prenzlauer Berg und den Bezirksverband Pankow eingebracht, vor allem und gerne als Schatzmeister.

Die FDP ist für mich die einzige Partei, die dem Menschen vertraut und sich für die Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht eines jeden einsetzt. Das Politikverständnis der FDP heißt Toleranz, Vernunft, fairer wirtschaftlicher und politischer Wettbewerb und rechtsstaatliche Prinzipien. Die FDP ist nicht gegen den Staat oder staatliches Handeln. Sie weiß aber um die Grenzen staatlicher Macht und Eingriffe. Dort wo der Staat gefordert ist, wie bei Bildung oder Sicherheit, muss er seine Aufgabe jedoch erfüllen. Keine Partei steht so klar für das Prinzip, dass der Staat für die Bürger da zu sein hat und nicht umgekehrt. Bevormundungen, ob bei der Art, wie wir leben, bei der Auswahl der Schule unserer Kinder oder unseres Essens sind ihr absolut fremd. Wie mir auch.

Meine Leitlinien als Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Herzlichen Dank für das Vertrauen, das Sie als Wähler in mich gesetzt haben!

Als Abgeordneter der FDP im AGH von Berlin bleibe ich natürlich Generalist für viele politische Themen mit festem liberalen Kompass. Als Sprecher für Wirtschaft, Arbeit und Verwaltung der Fraktion der Freien Demokraten möchte ich vor allem das Vertrauen in die wirtschaftspolitische Kompetenz der FDP stärken, arbeitsmarktpolitische Entscheidungen der Koalition kritisch begleiten und mich mit durchdachten Ansätzen für eine funktionierende und digitalisierte Verwaltung einsetzen.

Mein Politikverständnis

Politik heißt für mich, das Erkennen der Realität und das Setzen von Prioritäten, sprich: zu entscheiden. Drängende Probleme, wie die Integration von Flüchtlingen, müssen so schnell wie möglich gelöst werden. Gravierende, jahrelang aufgestaute Mängel, wie der Investitionsstau der Berliner Schulen von rund 5 Milliarden EUR, müssen angegangen werden. Gleichzeitig darf die kommende Generation durch unsere Schulden nicht noch stärker belastet werden. Daher muss die Verbesserung und Stärkung der Bildung Vorrang haben, angefangen von frühkindlicher Förderung, über Schulen und Hochschulen bis hin zur Ausbildung. Diese Zukunftsinvestition ist für den Erhalt des Wohlstands und Fortschritts unerlässlich. Ebenfalls wichtig sind die Modernisierung unserer Infrastruktur und die innere Sicherheit. Zur Ehrlichkeit gehört aber, dass andere Ausgabenwünsche demgegenüber zurücktreten müssen, wie zum Beispiel eine komplett beitragsfreie Kitabetreuung. Zudem muss mit Steuergeldern sparsam umgegangen werden und die Verwaltung sich auf ihre Kernaufgaben beschränken. Die Privatisierung von Landesbeteiligungen muss zügig angegangen werden: Zum einen ist das Land als Unternehmer überfordert, siehe BER, und damit ein Risiko für uns Steuerzahler. Zum anderen werden die Privatisierungserlöse für die Kernaufgaben Berlins dringend benötigt, vor allem für Bildung und Infrastruktur. Die FDP ist die einzige Partei, die dies eindeutig fordert.

Dafür will ich mich einsetzen

Ich will mich dafür einsetzen, dass Berlin

  • weniger Schulden macht,
  • eine nachhaltige Wirtschaft mit mehr qualifizierten Arbeitnehmern aufbaut,
  • die Zahl der Transferempfänger senkt,
  • die Zahl der Wohnungen steigt,
  • Schulen, Hochschulen sowie Infrastruktur auf Vordermann bringt und
  • insbesondere die Berliner Verwaltung erheblich verbessert.

Hierfür werde ich mich mit meiner wirtschafts- und personalpolitischen Berufserfahrung stark machen.

Verwaltung
Wirtschaft
Pankow

Meine politische Vision im Kurzformat

Unser Berlin ist eine faszinierende, kreative und aufregende Metropole, die Menschen aus der ganzen Welt anzieht. Aber nicht in der Politik. Da herrscht Staatsgläubigkeit, Mangelverwaltung und der Wille, die Menschen Berlins zu erziehen. Die Freidemokraten stehen dafür, dass die Politik den Bürgern vertraut, Freiräume schafft und Prioritäten richtig setzt. Der Staat soll weder vorschreiben, wie wir Wohnungen sanieren dürfen noch muss er Stadtwerke kaufen. Vielmehr muss er die Verwaltung modernisieren, die Schulen verbessern und Wohnraum schaffen. Dann funktioniert unsere Stadt – für ihre Menschen und ihre Besucher.